Dienstag, 4. März 2014

Schoko-Mandel Kuchen

Kennt Ihr das Problem mit veganen Rührkuchen? Bei mir werden sie entweder "latschig", wie Gummi oder sind komplett geschmacksneutral. Jetzt, nach unendlichen Fehlversuchen, habe ich endlich *seufz* einen schmackhaften, einfachen Rührkuchen fabriziert. Ich weiß nicht, ob dieses Rezept genau so irgendwo existiert, aber es ist mein Rezept, entstanden mit viel Inspiration und Abwandlungen aus dem Internet.



Zutaten:

100 g Weizenmehl
150 g Dinkelmehl
200 ml Sojamilch
50 g Sonnenblumenöl
10 g Sojamehl
80 g Zucker
150 g Zartbitterkuvertüre
100 g Mandeln
35 g Rübenkraut
1 Päckchen Backpulver
etwas Vanille
1 Prise Salz


Zubereitung:

Die ganzen Mandeln grob hacken (Mandelstifte gehen bestimmt auch) ebenso die Schokolade hacken, es dürfen auch grobe Stücke dazwischen sein.  Alle festen Zutaten in einer Schüssel gut vermengen. Öl und Rübenkraut hinzufügen und mit der Sojamilch verrühren bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig in eine Kastenform füllen (ich habe dieses mal eine Silikonform genutzt, die etwas kleiner als eine normale Kastenform ist, siehe Bild).
Den Kuchen bei 180° Grad für 35-40 Minuten im vorgeheizten Backofen backen, unbedingt die Stäbchenprobe machen.





Solltet Ihr genauso ungeduldig sein wie ich mit dem Anschneiden, und vorausgesetzt Eure Schokostücke waren groß genug, dann gibt es noch flüssige Schokokerne im Kuchen





Tipp:
Statt der Mandeln könnt Ihr auch Kirschen nehmen, aber dann die Flüssigkeitsmengen etwas anpassen.




P.S: Dieser Post ist für mein liebstes "Testobjekt", danke für Unmengen an Kalorien, die Du durch meinen Backwahn schon zu Dir nehmen musstest, für Deine konstruktive Kritik und natürlich auch für Dein Lob, wenn es dann endlich schmeckt!!! <3 und "Dicker" entschuldige das ich immer mit Schokolade backe und Du nie probieren darfst, ich weiß Deinen Küchensupport sehr zu schätzen!

Samstag, 22. Februar 2014

Rosinenstuten

Es gibt mal wieder etwas Neues aus dem Backofen. Heute bin ich so früh aus dem Bett gefallen, so das ich Zeit hatte Frühstück zu backen!
Es gibt einen kleinen Rosinenstuten aus einer 20 cm großen Kastenform. Für einen großen Stuten einfach die Mengen verdoppeln.


Zutaten:

100 g Weizenvollkornmehl
150 g Dinkelmehl
1/2 Würfel frische Hefe
100 ml Sojamilch
60 ml Wasser
20 g Alsan (zimmerwarm)
60 g Rosinen
35 g Zucker

Zubereitung:

Die Sojamilch und das warme Wasser zusammen in einen Becher geben und die Hefe darin auflösen. Die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben. Die Flüssigkeit dazu geben und 4 Minuten mit dem Handrührgerät kneten. Den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. 
Den Stuten im kalten Ofen bei 180° Grad 30-40 Minuten backen lassen, eventuell kurz vor Ende der Backzeit abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.




Montag, 20. Januar 2014

Apfel Crumble

Etwas schnelles Süßes ohne Aufwand? Mit Zutaten die man zu 99% im Haus hat? Gerne doch! 
Darf ich vorstellen: Der Apfelcrumble! Und endlich die Möglichkeit die Mini Cocottes von Le Creuset einzuweihen, was nun auch wirklich Zeit wurde. Aus den Zutaten habe ich 4 Cocottes gefüllt, man kann aber natürlich auch einfach eine entsprechend große Auflaufform füllen.

Zutaten:
2 große Äpfel (Braeburn)
50 g Marzipan
1 Prise Zimt
etwas Zitronensaft
20 g gehackte Walnüsse (oder eine andere Nusssorte)

Für die Streusel:
70g Dinkelmehl
50 g Alsan
50 g Rohrohrzucker
20 g feine Haferflocken

Zubereitung:

Die Zutaten für die Streusel mit den Händen verkneten, und die Streusel noch einmal kalt stellen. Äpfel entkernen und in Würfel schneiden und mit dem Zitronensaft beträufeln. Das Marzipan in Stückchen pflücken und mit dem Zimt und den Walnüssen zu den Äpfeln geben. Die Apfelmasse in die Form (Förmchen) füllen und mit den kalten Streuseln toppen. Im auf 200° Grad vorgeheizten Backofen für ca. 30 Minuten backen, bis die Streusel braun werden. 


Tipp:
Statt des Marzipans kann man auch Rosinen oder gehackte getrocknete Aprikosen mit zu den Äpfeln geben. Etwas Pfiff gibt es, wenn man die Äpfel noch mit Rum mariniert.


Freitag, 17. Januar 2014

Rote Bete Carpaccio

Heute gibt es etwas gesundes und frisches für Euch, eigentlich war es eine Vorspeise für zwei Personen, aber wenn man die Portionsgröße erhöht, geht das auch als Hauptgang durch, vielleicht mit Brot und Dip dazu. Mein neu entdecktes Gemüse: Rote Bete!



(leider ist das Foto nicht wirklich gelungen, sorry)

Zutaten:

2 frische Rote Bete
1 Birne
50 g Rucola
30 g Walnüsse

Dressing:
2 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
1 TL Agavendicksaft
1 TL Senf
Salz und Pfeffer

Sprossen zum Garnieren

Zubereitung:

Die rote Bete mit Schale in Wasser ca. 20-30 Minuten kochen. in der Zeit die Walnüsse hacken und in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Die rote Bete abgießen und etwas auskühlen lassen, die Knollen schälen (mit Handschuhen!) und auf einem Gemüsehobel, bei mir natürlich der Nicer Dicer, in feine Scheiben hobeln und auf zwei Tellern kreisförmig ausbreiten, das Dessing darauf verteilen und ziehen lassen. Vor dem Anrichten den Rucola grob zerpflücken, die Birne raspeln oder fein würfeln und beides über die Rote Bete geben. Walnüsse drüber streuen und mit den Spossen garnieren. Eventuell noch etwas von dem Dressing oder ein wenig Olivenöl und Zitronensaft über alles geben.


Freitag, 10. Januar 2014

Dinkelbrötchen mit Tomaten und Rosmarin

Brötchen sollten es mal wieder werden, für morgen früh, also ein Teig mit kalter Führung über Nacht und etwas herzhaftes sollte her... diese leckeren Dinkelbrötchen sind dabei heraus gekommen.


Zutaten:

300 g Dinkelvollkornmehl
50 g Weizenvollkornmehl
250 ml Wasser
10 g Hefe
1 TL Agavendicksaft
30 g getrocknete Tomaten in Öl
1 TL gehackter Rosmarin
1 EL Olivenöl
5 g Salz

Zubereitung:

Die Hefe im Wasser auflösen und die Tomaten abtropfen lassen und klein hacken. Alle Zutaten in eine große! Schüssel geben und mit dem Hefewasser mischen. Den Teig 5 Minuten gründlich kneten. Die Schüssel gut abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Mindestens für 10-12 Stunden. Am nächsten Morgen den Teig eine Stunde bei Zimmertemperatur aufwärmen lassen, und dann auf eine bemehlte Arbeitplatte geben und Brötchen oder einen Stange abteilen. Bei mir waren es 6 Brötchen. Die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und nochmals 40 Minuten bei Zimmertemperatur gegen lassen. Die Brötchen im vorgeheizten Backofen bei 200° Grad Ober- und Unterhitze für 15-20 Minuten backen. Auskühlen lassen und genießen. 

Tipp: 

Anstatt der getrockneten Tomaten passen auch Oliven ganz hervorragend.     

Montag, 6. Januar 2014

Produkttest - Nicer Dicer

Hier ist er nun, mein Allround-geb-ich-nicht-mehr-her-Multi-Zerkleinerer.
Darf ich vorstellen: Der Nicer Dicer. Im Original mit allen Zubehör Teilen kann man ihn hier erwerben. Ich allerdings habe ihn durch Zufall auf dem Trödelmarkt entdeckt, allerdings nur die kleine Ausführung und immer noch günstiger, als übers Internet, aber den Echten! Und die kleine Ausführung reicht mir völlig.



Ich bin eigentlich nicht der Typ für "überflüssige" Küchengäte, aber dieses kleine Ding ist wirklich sein Geld wert. Eigentlich tut es auch ein richtig gutes Messer, aber bei Ratatouille, Gemüsecurrys, Obstsalate, etc. spart er jede Menge Zeit, die man sonst für Schnibbelarbeiten verwenden würde/müßte.



Zwiebeln, Paprika, Tofu, Möhren, rote Bete, Rüben, Kartoffeln, Champignons, Zucchini, alle Kohlsorten werden hier gewürfelt, gestiftet, in Scheiben geschnitten oder geraspelt. Er macht einfach alles klein.



Alles wird schön gleich groß und es ist einfach bequem. Die Reinigung geht flott und einfach und er kann auch in die Spülmaschine. Gerade bei VVF war er mir ein guter Helfer. Ich gebe ihn einfach nicht mehr her - Punkt!









Mittwoch, 1. Januar 2014

Montag, 9. Dezember 2013

Winterpause!

Ich gönne mir eine kleine Winterpause - bis zum nächsten Jahr, nicht das Ihr denkt ich wäre verschollen!!!


Sonntag, 8. Dezember 2013

Maronen-Pilz Braten

Das Weihnachtsmenü ist ausgetüftelt, das Dessert hat noch einige Schwächen, aber das sollte ich in den Griff bekommen. Mein Hauptgang sollte ein weihnachtlicher "Braten" werden, ich wollte aber nicht einfach einen Braten kaufen, sondern selber einen machen. 3 Rezepte habe ich im Netz gefunden, die mir zugesagt, aber noch nicht zu 100% gefallen haben, also musste ich selber testen, in Anlehnung an die gefundenen Rezepte. Und der erste Versuch ist tatsächlich geglückt und das möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Mein Maronen-Pilz Braten! Ich habe die Menge angepasst, und so ist das Rezept für 4-6 Portionen, je nach "Vielfraßpotential" und Beilagen!



Zutaten:

300 g Champignons
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Kräuter (Rosmarin, Thymian, Oregano)
Salz und Pfeffer
Muskatnuss
2 EL Öl zum Braten

150 g geröstete Maronen
40 g feine Haferflocken
20 g Seitanfix
100 g gehackte Mandeln
40 g Semmelbrösel
30 g Rapsöl
Gewürze nach Geschmack
(Salz, Pfeffer, Chili, Cayennepfeffer, Knoblauch, Paprika oder auch fertiges Steakgewürz)

1 Rolle fertigen Blätterteig
2 EL Sojamilch



Zubereitung:

Zwiebeln und Pilze in Würfel schneiden, das mus nicht zu ordentlich sein, da es eh noch in den Mixer kommt. Knoblauch hacken. Zwiebeln und Knoblauch in einer Pfanne in Öl kurz anschwitzen lassen und die Pilze hinzugeben. Die fein gehackten Kräuter ebenfalls hinzu geben. Alles 4-5 Minuten kräftig braten lassen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Kurz abkühlen lassen.


Mandeln und Maronen (siehe Tipp) rösten. Die Pilzmasse zusammen mit den Maronen und den Mandeln in den Mixer geben. 

Und durchmixen bis es gut vermischt und zerkleinert ist.
Seitanfix, Haferflocken und Semmelbrösel ebenfalls in den Mixer geben und mixen bis die Masse zusammenhält, aber noch ein wenig stückig ist (siehe Bild) Jetzt wird die Masse kräftig gewürzt und etwas von dem Öl hinzu gegeben und mit den Händen untergeknetet. Mit dem Öl reguliert Ihr die Konsistenz. Das kann unterschiedlich sein, je nachdem, wie feucht Eure Pilzmasse war. Die Konsistenz sollte ungefähr wie bei Hackfleisch sein, falls sich da noch jemand dran erinnert.





Nun kommt die Masse auf den ausgepackten Blätterteig, gleichmäßig verteilen und mit dem Teig bedecken. Die Enden gut einschlagen. Wer noch Teig übrig hat kann diesen für Verzierungen nehmen. Den Teig mit Sojamilch einstreichen und mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 200 ° Grad 20-25 Minuten backen lassen.




Tipp: 
Ich hatte noch frische Maronen zu Hause, die ich in der Pfanne geröstet habe, vorher kreuzweise die Schale einschneiden, dann lassen sie sich super schälen. Man kann auch fertige Maronen nehmen, aber da weiß ich nicht wie es mit der Konsistenz ist, werde ich aber noch ausprobieren, oder Ihr schreibt mir wie es bei Euch geworden ist.

Freitag, 6. Dezember 2013

Produkttest - Treaclemoon

Heute gibt es einmal einen kosmetischen Produkttest für Euch. Duschcremes von der Firma Treaclemoon
Vor einiger Zeit bin ich im DM Markt über einen Aktionsaufsteller gestolpert, auf dem die Treaclemoon Produkte angeboten wurden. Ich hatte vorher schon einmal im Internet gelesen, das sie vegan wären, nach kurzem Check, ist ja heute Dank Smartphone kein Problem mehr, und auch auf der Flasche steht der schöne Spruch "Getestet wurde nur an uns selbst, nicht an Tieren", sind die Sorten Ginger Morning, Coconut Island und eine kleine Flasche Cinnamon Nights im Körbchen gelandet. 500 ml gab es für 3,95 Euro, die kleine Probiergröße lag bei 0,95 Cent für 60 ml. Mittlerweile gibt es auch Körpermilch und Körperbutter und weitere Sorten der Duschcreme (Rasberry Kiss und Mango Thoughts) zu diesen kann ich aber (noch) nichts sagen. 




Mein Favorit, wie bei genauerer Betrachtung des Bildes, ist definitiv das Ginger Morning. Es riecht frisch und fruchtig, sehr nach Citrus und nicht etwa scharf nach Ingwer. Die Konsistenz ist ehr dickflüssig, was das Dosieren sehr sparsam macht, und schäumt auch super auf der Haut. Der Duft bleibt auch nach dem Duschen noch auf der Haut, was aber das Coconut noch besser hinbekommt. 

Das Coconut Island ist nicht so süß, wie man es von anderen Kokosprodukten kennt, sondern sehr tief und schwer, was es aber nicht unangenehm macht. 
Und das Cinnamon Nights ist natürlich der Duft für den Winter, lecker nach Zimt, süß und ein bisschen wie Bratapfel. 
Das Fazit von mir eine klare Kaufempfehlung für die Abwechslung bei den Düften, zu dem sonstigen "Einheitsduschgelbrei", der angeboten wird. Bei empfindlicher Haut würde ich es erst einmal mit einer Probiergröße versuchen, da die Pflegewirkung doch etwas verbesserungswürdig ist.


Montag, 2. Dezember 2013

Knappenhalde und Acai Pop mit Sharon



6° Grad und Sonnenschein, fand ich, war heute einen guten Grund um die Laufschuhe und die Walking Stöcke zu entstauben und zur Knappenhalde auszuführen. Ich habe es ja leider immer noch nicht geschafft einmal bis ganz nach oben zu gehen und mir die Aussicht auf 102 Metern anzusehen und, je nach Mut, auf die Aussichtsplattform zu steigen. Also heute nur die 5,5 km "Hausrunde" in ganz gemütlichem Tempo zum wieder warm werden. 





Da Laufen bei mir morgens nur auf nüchternen Magen funktioniert (Matcha zählt nicht!), gab es hinterher das erste Frühstück angelehnt an Vegan for youth. Acai Pop! Atilla, diese Namen lassen mich immer wieder schmunzeln. Auf Banane hatte ich keine Lust, deshalb habe ich meine letzte Sharonfrucht verarbeitet. Die Sharon, bzw. die Kaki wird auch "Frucht des Zeus" genannt (schön oder?), und gehört in China seit über 2000 Jahren zu den Kulturpflanzen. Außerdem hat sie einen hohen Anteil an Beta Carotin, was für Vegan for Youth natürlich perfekt passt. 
Ein bisschen mehr Acaipulver hätte ich wohl auch nehmen können, die Farbe ist etwas blass geraten. Und eigentlich bin ich ja eine "Süße", aber 55 Gramm Reissirup war mir dann doch viel zuviel, mit meinen verwendeten 15 Gramm war es für mich perfekt. Ein paar geröstete Mandeln und Kokosflocken drüber gestreut und fertig. Wie ihr seht ich kann mich einfach nicht an Rezepte halten... zum Glück! 

Mittwoch, 27. November 2013

Gemüstepasta

Heute habe ich für Euch wieder einen Blick auf mein Tellerchen, bzw. einen Blick in die Pfanne. 



Es gibt Gemüsepasta, eigentlich eine Resteverwertung, aber es ist so schön bunt, das ich es Euch zeigen möchte. Nudelreste vom Vortag, ein paar Pilze die weg mussten, ebenso noch ein Stück Zucchini und Aubergine als Überbleibsel vom Ofengemüse und eine Paprika sind in groben Stücken noch mit in die Pfanne gewandert. Mit einer Zwiebel und viel Knoblauch würde das Gemüse angebraten, die Nudeln dazu gegeben und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Zum Schluss noch ein wenig Cashewparmesan drüber gestreut und fertig ist das schnelle Essen. Guten Appetit! 

Samstag, 23. November 2013

Lebkuchen 1.0

Aus lauter Verzweiflung, dass es keine veganen Lebkuchen zu kaufen gibt, oder nur zu, meiner Meinung nach, überteuerten Preisen, musste ich also selber ran. Aber es sollten sofort Lebkuchen her, und kein Teig der erst noch Tage oder gar Wochen reifen muss. 



Zutaten:

200 g Dinkelmehl
50 g Roggenmehl
80 g Rohrohrzucker
1,5 TL Lebkuchengewürz (Zimt, Nelken, Piment, Koriander, Ingwer, Kardamom, Muskat)
1 TL Backpulver
1 EL Rum
130 ml Sojamilch (ich hatte nur noch Vanille)
25 g weiche Alsan

Zubereitung





Alle Zutaten zu einem festen Teig verkneten und in Frischhaltefolie für eine Stunde kalt stellen. 






Den Teig 1 cm dick ausrollen und mit Formen ausstechen oder in Form schneiden (z.B. für ein Lebkuchenhaus). Die Stücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und für 12 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 170° Grad bei Ober- und Unterhitze backen. Der Lebkuchen ist noch sehr weich, wenn er aus dem Ofen kommt, aber bitte nicht auf die Idee kommen "der braucht noch 5 Minuten". Das muss so sein. Den noch warmen Lebkuchen kann man mit einer Puderzuckerglasur oder auch mit Schokolade überziehen. 

Tipp: 

Bei meinem Lebkuchen 2.0 werde ich noch 50g gehackte Mandeln mit in den Teig geben und einen Teil des Zuckers durch Rübensirup oder Agavendicksaft ersetzen, aber davon bald mehr...


Freitag, 22. November 2013

Zucchinicremesuppe mit weißen Bohnen

Beim Durchstöbern einiger Omni- Kochbüchern, von denen ich mich nicht trennen konnte, bin ich auf diese Suppe gestoßen und mein Bauch meldete sich sofort und schrie "HABEN WOLLEN". Ich hatte tatsächlich alle Zutaten im Haus, und da sie so schnell und simpel zu zubereiten geht, gibt es jetzt direkt mit vollem Bauch das Rezept für Euch. Die Suppe ist in weniger als einer halben Stunde fertig! 
Leider gefällt mir das Foto überhaupt nicht, aber es wird auch bestimmt nicht das letzte mal sein, dass ich diese Suppe gekocht habe. Und natürlich habe ich mich, wie immer, nicht komplett an das Rezept gehalten *pfeiff*




Zutaten:

1 Zucchini
1 Möhre
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250 g weiße, vorgegarte Bohnen
Salz und Pfeffer
Bohnenkraut
Öl zum Braten
400 ml Gemüsebrühe
50 ml Weißwein
100 ml Pflanzensahne


Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und würfeln, die Zucchini und Möhre putzen und ebenfalls würfeln. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Das Gemüse in Öl in einem Topf anbraten bis die Zwiebeln glasig werden. Mit dem Weißwein ablöschen, kurz schmoren lassen und die Gemüsebrühe und die abgetropften, vorgegarten Bohnen hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer und Bohnenkraut würzen und 10 Minuten leicht köcheln lassen. 1/3 des Gemüses und der Bohnen aus dem Topf nehmen und zur Seite stellen. Den Rest der Suppe mit der Sojasahne aufgießen, eventuell noch einmal nach würzen und dann pürieren.  Das entnommene Gemüse wieder hinzugeben und servieren. 

Tipp:

Ich könnte mir vorstellen die Suppe beim nächsten mal noch vorgekochte Kartoffeln zu ergänzen, oder auch etwas Räuchertofu könnte mir gut gefallen.

Dienstag, 19. November 2013

Krautsalat

Manchmal sind es die einfachen Dinge in der Küche, die satt und zufrieden machen. Klassischer Krautsalat! Also, mein klassischer Krautsalat und man kann ihn so herrlich variieren. Ihr könnt natürlich auch direkt mehr zubereiten und die Zutaten entsprechend verdoppeln. Der Salat hält sich gute zwei Tage in der Kühlung, wenn er nicht schon vorher aufgegessen ist. 



Zutaten:

1/2 kleiner Weißkohl 
1 grüne Paprika
1 Zwiebel
3 EL Olivenöl
3 EL weißer Balsamicoessig
3 EL Rohrohrzucker 
1 TL mittelscharfer Senf
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Paprika halbieren und putzen, den haben Weißkohl einmal teilen und den Strunk entfernen. Die Zwiebel schälen. Auf einer Reibe oder mit einem Hobel (hier kommt natürlich mein Nicer Dicer zum Einsatz) in feine Streifen schneiden. Das geht natürlich auch mit einem Messer, aber der Hobel ist einfach feiner und gleichmäßiger. Ebenso mit der Paprika und der Zwiebel verfahren. Wenn ihr rohe Paprika und Zwiebeln nicht so gut vertragt, dann erst einmal separat stellen. Den Kohl salzen und pfeffern und gut durch mischen. 
Öl, Essig, Zucker und Senf in einen Topf geben und unter rühren einmal aufkochen (die Zwiebeln und die Paprika können nun kurz in den kochenden Sud gegeben werden) Die heiße Flüssigkeit über den Kohl geben und schnell gründlich vermischen. Wenn man eine Schüssel mit Deckel benutzt, kann der Salat zum Vermischen einfach geschüttelt werden. Der Salat kann direkt angerichtet werden oder noch ein bisschen durchziehen, während das Big Steak noch in der Pfanne brutzelt.

Tipp:

Diesen Salat kann man herrlich variieren. 
Welche Sorten Öl, Essig und Senf Ihr nutzt ist Eurem Geschmack überlassen.
Toll sind auch kross gebratene Räuchertofustreifen vor dem Servieren über den Salat zu geben.

Die Asia-Variante:
Anstelle der Paprika nehmt Ihr feine Möhrenstreifen. Woköl und Reisessig für den Süd benutzen. Gebt etwas frischen Ingwer, Knoblauch und Sojasauce mit in den Sud (das Salz auf dem Kraut anpassen) vor dem Servieren geröstetes Sesamöl über den Salat träufeln. 
Ein Foto hiervon folgt, sobald ich die asiatische Version wieder mache!

Sonntag, 17. November 2013

Lebensmittelskandale...

Ich habe heute einen Artikel auf Spiegel online gelesen und überlegt, wieviele Lebensmittelskandale es doch in der letzten Zeit gegeben hat und habe mir eine, wie ich dachte kleine, Liste gemacht. Tja, sie ist aber doch etwas länger geworden, als ich gedacht hätte und möchte sie Euch natürlich nicht vorenthalten. Wenn Euch noch etwas einfällt könnt Ihr natürlich einen Kommentar hinterlassen und ich ergänze es dann gerne. 



1985 Diethylenglykol (Frostschutzmittel) im Wein entdeckt.
Das ist tatsächlich etwas, an das ich mich erinnern kann. Meine Eltern haben früher gerne mal ein Glas Wein getrunken und ich kann mich auch an den Namen des Weingutes erinnern, bei dem sie Wein bezogen haben und irgendwann war damit dann Schluss.

1987 Larvenbefall bei Seefischen mit Nematoden (Fadenwürmer) (1994 und 1997 erneut)

1988 Kälber werden mit verbotenen Wachstumshormonen gemästet.

1998 in Französischen Weichkäsesorten und in deutscher Leberpastete werden Listeriose Bakterien gefunden

1993 Gammelfleisch 

1994 Paprikagewürz aus Ungarn ist mit Blei verseucht, jede 5 Stichprobe ist belastet.

1994 In Babyreis wird das Pestizid Lindan nachgewiesen

1994 Darjeeling Tee ist mit Tetradifon (Pflanzenschutzmittel) belastet und die Grenzwerte werden um ein vielfaches überschritten.

1996 Mit Nikotinrückständen belastete Eiern gelangen in den Handel. Nikotin wird als Pflanzenschutzmittel zur Schädlingsbekämpfung verwendet. Seit den 70er Jahren besteht allerdings ein Anwendungsverbot.

1996 Abgelaufenes Fleisch wird in einem Supermarkt des Metrokonzerns umetikettiert.

1997 Der BSE Skandal beginnt und bei illegal importierten Kühen aus Großbritannien wird das Virus zuerst festgestellt.

2001 aus antibiotikaverseuchten (Chloramphenicol) Garnelen wird Fischmehl produziert, das an Geflügel und Schweine verfüttert wird

2001 Kochschinken, Schnitzel und Putenfleisch werden mit Wasser und Gelatine "gestreckt"

2002 Nitrofen (Pflanzengift) aus Futtergetreide wurde in Bio- Fleisch und Bio-Eiern entdeckt. Der Grenzert war 200.000! fach erhöht. REWE ruft die "Salto-Hähnchennuggets" zurück.

2002 Acrylamid taucht wieder einmal auf. 2.300 Mikrogramm des Nervengiftes werden in Keksen der Firma Bahlsen gefunden. Ein (1!) Mikrogramm pro Kilo Körpergewicht ist laut Forschern akzeptabel.

2002 Mit syntetischen Hormonen gemästete Schweine gelangen in den Handel

2003 Dioxin Skandal in Futtermittel für die Schweinemast. Betriebe werden geschlossen und tausende Schweine getötet.

2005 Tonnen Geflügelabfälle, die für die Tierfutterverarbeitung verwendet werden sollten, gelangen in den Handel. Döner, Geflügelnuggets und Bratwurst landet so auf unseren Tellern. Der Unternehmer muss für 4 Jahre in Haft.

2005 Bei Real wird abgelaufenes Hackfleisch umgelabelt, und so länger haltbar gemacht. So kommt es dann in den Verkauf.

2006 Verfaulte Fleischproben bei Wildprodukten.

2006 Gammeleier werden in Flüssigprodukten an Nudelhersteller und Bäckereien zur Weiterverarbeitung geliefert.

2006 Der Gammelfleischskandal! In München und Hamburg werden Tonnenweise Fleisch aus dem Verkehr gezogen. (2007 und 2009 erneut).

2008 11.000 Tonnen Mozzarella, verunreinigt mit Würmern, Mäusekot und sogar Eisenstücken aus Italien kommt auch bei uns in den Handel.. Auch Gorgonzola und Scheibletten sind betroffen.

2008 Melamin in importiertem Milchpulver aus China gefunden, welches unter anderem zur Herstellung von Babynahrung Verwendung findet. (3 der Angeklagten wurden zum Tode verurteilt, zwei bereits im Nov. 2009 hingerichtet, weitere Haftstrafen von 5-15 jahren wurden verhängt).

2009/2010 2500 Tonnen Dioxin verseuchter Mais wurde europaweit verkauft. Mehrere Biohöfe in Deutschland wurden gesperrt.

2010 Harzer Häse mit Listerien verseucht (Lidl). Es stirbt sogar ein Mensch.

2011 Mit "Dioxinen" belastetes Futterfett wird weiterverarbeitet und kommt in Schweine- und Hühnermastanlagen zum Einsatz. Der Grenzwert ist um das 80-fache überschritten. Massenweise Hühner werden geschlachtet.

2011 Der Ehec Virus (Kolibakterien) geht um. Nach langer Suche wird der Erreger gefunden: Ägyptische Bockshornkleesamen! 40 Menschen sind gestorben.

2012 Mäusekot und Reste aus alten Produktionen wird im Brot der Bäckerei Müller gefunden. Kurz nach diesem Skandal geht die Firma in die Insolvenz.

2012 In Adventskalendern für Kinder wurden von der Stiftung Warentest Rückstände von Mineralöl und weiteren schädlichen Substanzen gefunden, die im Verdacht stehen krebserregend zu sein.

2013 Die Pferdefleischlasagne gibt es nun auch bei uns im Supermarkt zu kaufen, und ebenso in den Fleischbällchen der schwedischen Möbelhauskette wird neben Rind auch Pferdefleisch entdeckt. In Hamburgern der Firma Tesco (Aldi und Lidl) wurde bis zu 30% Pferdefleisch nachgewiesen. 

2013 Nicht überall wo Bio drauf steht ist auch Bio drin! Über 150 Hühnerbetriebe aus Niedersachsen deklarieren ihre Eier auf Bio oder Freilandware, obwohl diese aus "Kleingruppen" Haltung kommen.

2013 Und noch etwas "Schönes" zum nachlesen für Euch... HIER

Freitag, 15. November 2013

FUN, FIT & YOUTH

Heute nur ein klitzekleiner "GUCK-MAL" Post...

Vegan for fun? Ja, ich habe Spaß beim veganen Kochen 
Vegan for fit? Ja, es funktioniert! 
Vegan for youth? Wir werden es sehen...

Somit ist die Sammlung komplett... ich freu mich!


Und jetzt findet Ihr mich lesend, mit einem grooooßen Matcha Latte auf der Couch!